Lammbraten

Hier zeige ich nur einige wenige Beispiele für die Vielfalt von Funktionen, die sich aufteilen in Handhabung, Wirkungen beim Braten, Backen, Kochen, Kühlen und Warmhalten. So wie viele traditionelle Überlieferungen durch unsere oberflächliche und schnelllebige Zeit verloren gingen, sind auch die Herstellungsmethoden verschwunden. Oftmals „funktioniert“ die heutige Keramik in den Gedanken der Menschen als Geschenkartikel oder „das besondere Einzelstück“. Dabei sind keine Gedanken an wirkliche Funktionalität. Ja, man hat noch nicht einmal eine Ahnung, dass es so etwas gibt. Das Ganze hat auch mit Ernährung und Lebensstil zu tun. Ich bemühe mich in meinem Umfeld ein Bewusstsein zu erzeugen.

Bratentopf – Kuchenring – Brotbackform – Gugelhupf – Auflaufform

Diese fünf Gefäßarten dienen zum Braten, Backen und Kochen:

Allgemein: Keramik ist physikalisch gesehen ein schlechter Wärmeleiter – genau entgegengesetzt zum Metall. Dadurch sind die wärmeleitenden Vorgänge und andere Prozesse ganz anders als in anderen Materialien. Z.B. brennt in Keramik nie etwas an, auch wenn man nicht umrührt. Das führt zur Arbeitseinsparung. Das Wichtigste ist aber – dass sich in Keramikgefäßen ein deutlich besserer Geschmack entfaltet. Für alle funktionalen Gefäße gilt: der Töpfer muss natürlich die Kriterien kennen und bestimmte Vorgaben einhalten, z.B. dicker oder dünner Scherben.

Speziell:

Bratentopf
Ein Braten im Keramiktopf (je nach Größe) kann schon mal acht Stunden ohne Kontrolle im Ofen sein!